Frei Lesen: Faust I, Der Tragödie erster Teil

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Zueignung | Vorspiel auf dem Theater | Prolog im Himmel | Nacht | Vor dem Tor | Faust und Wagner | Bauern unter der Linde. Tanz und Gesang | Studierzimmer | Studierzimmer | Auerbachs Keller in Leipzig | Hexenküche | Straße (I) | Abend. Ein kleines reinliches Zimmer | Margarete mit einer Lampe | Spaziergang | Der Nachbarin Haus | Straße (II) | Garten | Ein Gartenhäuschen | Wald und Höhle | Gretchens Stube | Marthens Garten | Am Brunnen | Zwinger | Nacht. Straße vor Gretchens Türe | Faust. Mephistopheles | Dom | Walpurgisnacht | Walpurgisnachtstraum | Trüber Tag. Feld | Nacht, offen Feld | Kerker |

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Johann Wolfgang von Goethe

Faust I, Der Tragödie erster Teil

Ein Gartenhäuschen

eingestellt: 15.6.2007



Margarete springt herein, steckt sich hinter die Tür, hält die Fingerspitze
an die Lippen und guckt durch die Ritze.

MARGARETE:
Er kommt!

FAUST (kommt):
Ach, Schelm, so neckst du mich! Treff ich dich!
(Er küßt sie.)

MARGARETE (ihn fassend und den Kuß zurückgebend):
Bester Mann! von Herzen lieb ich dich!
(Mephistopheles klopft an.)

FAUST (stampfend):
Wer da?

MEPHISTOPHELES:
Gut Freund!

FAUST:
Ein Tier!

MEPHISTOPHELES:
Es ist wohl Zeit zu scheiden.

MARTHE (kommt):
Ja, es ist spät, mein Herr.

FAUST:
Darf ich Euch nicht geleiten?

MARGARETE:
Die Mutter würde mich- Lebt wohl!

FAUST:
Muß ich denn gehn? Lebt wohl!

MARTHE:
Ade!

MARGARETE:
Auf baldig Wiedersehn!
(Faust und Mephistopheles ab.)

MARGARETE:
Du lieber Gott! was so ein Mann
Nicht alles, alles denken kann!
Beschämt nur steh ich vor ihm da
Und sag zu allen Sachen ja.
Bin doch ein arm unwissend Kind,
Begreife nicht, was er an mir findt.
(Ab.)

< Garten
Wald und Höhle >



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