Frei Lesen: Abenteuer des Kapitän Hatteras

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Jules Verne

Abenteuer des Kapitän Hatteras

Achtes Capitel.

eingestellt: 17.8.2007



Inzwischen gelang es dem Forward, indem er geschickt in den Fahrwassern durchglitt, einige Minuten weiter nördlich zu dringen; aber anstatt dem Feind auszuweichen, mußte man bald ihn angreifen; Eisfelder von mehreren Meilen Umfang waren im Anzuge, und da diese Massen in Bewegung oft einen Druck von mehr als zehn Millionen Tonnen darstellen, so mußte man sich sorgfältig hüten, nicht erdrückt zu werden. Es wurden daher im Innern des Schiffes Eissägen hergerichtet, dergestalt, daß sie unverzüglich in Anwendung gebracht werden konnten.

Ein Theil der Mannschaft ließ sich diese harten Arbeiten philosophisch gefallen, aber andere beklagten sich, oder wollten gar den Gehorsam verweigern. Als man zur Herrichtung der Instrumente schritt, tauschten Garry, Bolton, Pen und Gripper ihre verschiedenen Ansichten. »Beim Teufel! sagte munter Bolton, es kommt mir, ich weiß nicht wie, der Gedanke, daß es in Waterstreet eine hübsche Schenke giebt, wo man zwischen einem Glas Gin und einer Flasche Porter nicht übel beisammen sitzt. Du siehst das von hier aus, Gripper?

– Die Wahrheit zu sagen, entgegnete der Matrose, der im Allgemeinen meist übler Laune war, ich versichere Dich, dass ich das von hier aus nicht sehe.

– Es ist nur eine Redensart, Gripper; es ist wohl klar, daß es in den Schneestädten, welche Herr Clawbonny bewundert, nicht das kleinste Wirthshaus giebt, worin ein braver Matrose sich mit einigen Gläschen Branntwein erquicken könnte.

– Darüber kannst Du wohl sicher sein, Bolton; und Du könntest wohl noch beifügen, daß man nicht einmal hier sich gehörig erquicken kann. Eine sonderbare Idee, den in den Nordmeeren Reisenden jeden geistigen Trunk zu versagen!

– Schön! erwiderte Garry, hast Du denn vergessen, Gripper, was Dir der Doctor gesagt hat? Man muß sich jedes aufregenden Getränkes enthalten, wenn man dem Scorbut widerstehen, sich gesund halten und weit fahren will.

– Aber ich begehre nicht weit zu fahren, Garry, und ich finde, daß es schon etwas Schönes ist, bis hierher gekommen zu sein, dann kann man sich weigern dahin vorzudringen, wohin der Teufel nicht leiden mag, daß man dringe.

– Ei nun, man wird es auch nicht thun, versetzte Pen. Wenn ich denke, daß ich schon vergessen habe, wie der Gin schmeckt! – Aber, sagte Bolton, erinnere Dich doch, was der Doctor gesagt hat.

– O! entgegnete Pen mit seiner groben, brutalen Stimme, wer weiß, ob man nicht unterm Vorwand der Gesundheit sich einfallen laßt, den Trank zu sparen?

– Dieser Teufel von Pen hat vielleicht Recht, erwiderte Gripper.

– Geht doch! versetzte Bolton, dafür ist seine Nase zu roth; und wenn Pen bei einer Fahrt unter solcher Zucht ein wenig von seiner Farbe verliert, so wird er es nicht zu beklagen haben.

– Was geht meine Nase Dich an? erwiderte barsch der Matrose, der sich an wunder Stelle getroffen fühlte. Meine Nase bedarf Deinen Rath nicht, begehrt ihn nicht; kümmere Dich doch um das, was Dich angeht!

– Nun! werde doch nicht böse, Pen, ich glaubte nicht, daß Du eine so empfindliche Nase hast. O! ich bin auch kein Verächter eines Gläschens Whisky, zumal bei solcher Kälte; aber, wenn es schließlich mehr schadet als nützt, so laß ich es auch gerne.

– Du magst es lassen, sagte der Heizer Waren, der sich in das Gespräch mischte; ei, das thut wohl nicht jeder Andere!

– Was meinst Du damit, Waren? versetzte Garry, und sah ihm fest ins Gesicht.

– Ich meine damit, daß es aus diesem oder jenem Grunde Liqueur an Bord giebt, und denke mir, daß man dahinten ihn sich nicht ganz entzieht.

– Und was weißt Du davon?« fragte Garry.

Waren wußte nichts zu antworten.

»Du siehst wohl, Garry, fuhr Bolton fort, daß Waren nichts davon weiß. – Nun, sagte Pen, wir wollen vom Commandant eine Ration Gin verlangen; wir haben es wohl verdient, und da werden wir sehen, was er antworten wird.

– Ich rathe Euch, so etwas nicht zu thun, erwiderte Garry.

– Und weshalb? schrieen Pen und Gripper.

– Weil der Commandant es Euch abschlagen wird. Ihr wußtet ja, als Ihr mit in See ginget, die Schiffsordnung; damals mußtet Ihr Euch darüber besinnen.

– Uebrigens, erwiderte Bolton, der sich gern auf Garrys Seite stellte, dessen Charakter ihm gefiel, – Richard Shandon ist ja nicht Herr an Bord; er hat zu gehorchen, wie wir.

– Und wem denn? fragte Pen.

– Dem Kapitän.

– Ah! Immer der leidige Kapitän! schrie Pen. Und seht Ihr nicht, daß es ebensowenig einen Kapitän an Bord giebt, als ein Wirthshaus auf diesen Eisbänken? Auf diese Art will man uns nur höflich verweigern, was wir zu fordern berechtigt sind.

– Ja doch, es giebt einen Kapitän, versetzte Bolton; und ich wollte um zwei Monate Sold wetten, daß wir ihn bald zu sehen bekommen werden.

– Gut, sagte Pen; dem wollte ich schon ein paar Worte ins Angesicht sagen!

– Wer redet vom Kapitän? fragte ein Anderer der Anwesenden, der Matrose, der etwas abergläubisch war.

– Weiß man etwas Neues über den Kapitän? fragte er. – Nein, war die einstimmige Antwort.

– Nun, ich versehe mich, daß wir ihn eines schönen Morgens in seiner Cabine zu Hause finden, ohne daß Jemand wüßte, wie oder woher er angekommen sei.

– Geh doch! erwiderte Bolton; Du meinst, Clifton, der Schelm sei so ein Kobold, wie sie in Hochschottland umgehen!

– Lache, so viel Du willst, Bolton; das ändert meine Meinung nicht. Tagtäglich, wenn ich vor der Cabine vorüber gehe, schaue ich durch das Schlüsselloch, und eines schönen Morgens werd ich Euch erzählen, wem dieser Kapitän gleicht, und wie er aussieht.

– Ei! Beim Teufel, sagte Pen, Dein Kapitän wird aussehen, wie alle andern Leute! Und wenn es ein Schelm ist, der uns anführen will, wohin wir nicht mögen, wird man ihm sagen, was sich gehört.

– Schön! sagte Bolton, der Pen will schon mit ihm zanken, und kennt ihn noch nicht!

– Wer kennt ihn nicht? entgegnete Clifton wie Einer, der davon zu erzählen weiß!

– Was Teufel meinst Du damit? fragte Gripper.

– Ich verstehe mich darauf.

– Aber wir verstehen Dich nicht!

– Ah! Hat nicht Pen schon Unannehmlichkeiten mit ihm gehabt?

– Mit dem Kapitän?

– Ja, dem Kapitän Hund, denn es ist ganz das nämliche.«

Die Matrosen sahen sich einander an, ohne daß sie zu antworten wagten. »Mensch oder Hund, brummte Pen zwischen den Zähnen, ich versichere Euch, dem Thier wird einmal widerfahren, was ihm gebührt.

– Seht doch, Clifton, fragte Bolton ernstlich, meinst Du, wie Johnson scherzend gesagt hat, dieser Hund sei der wahre Kapitän?

– Gewiß, erwiderte Clifton mit Ueberzeugung; und verständet Ihr zu beobachten wie ich, so würdet Ihr schon das seltsame Benehmen des Thieres wahrgenommen haben.

– Welches? Laß hören, rede!

– Habt Ihr nicht gesehen, wie er auf dem Hinterverdeck einher spaziert mit einer Amtsmiene, und besieht das Segelwerk des Schiffes, als gehöre er zur Wache?

– Ja, so ists, sagte Gripper; und sogar habe ich ihn eines Abends überrascht, wie er die Pfoten am Steuerruder hatte.

– Nicht möglich! sagte Bolton.

– Und jetzt, fuhr Clifton fort, verläßt er sogar Nachts das Schiff, um auf den Eisfeldern zu wandeln, ohne sich weder um Bären noch um die Kälte zu kümmern.

– Ganz richtig, so ists, sagte Bolton.

– Seht Ihr, wie das Thier als ein braver Hund die Gesellschaft der Menschen sucht, um die Küche herumschleicht, und blickt mit zärtlichen Augen nach Meister Strong, wenn er dem Commandanten einen guten Bissen überbringt? Hört Ihr ihn nicht, wenn er Nachts zwei bis drei Meilen vom Schiff sich entfernt und heult, daß es Einem kalt über den Rücken läuft? Endlich, habt Ihr jemals gesehen, wie das Thier seine Nahrung zu sich nimmt? Er nimmt nichts persönlich; sein Fressen ist stets unberührt; und sofern nicht eine geheime Hand ihn nährt, darf ich sagen, das Thier lebe, ohne zu essen. Nun, wenn das nicht phantastisch ist, bin ich nur ein Stück Vieh.

– Meiner Treu, erwiderte der Zimmermann Bell, welcher zugehört hatte, das könnte wahrlich der Fall sein!

– Kurz, fragte Bolton, wohin fahren wir mit dem Forward?

– Ich weiß nicht, erwiderte Bell; zu einer bestimmten Zeit wird Richard Shandon die Ergänzung seiner Instructionen erhalten.

– Aber durch wen?

– Durch wen?

– Ja, wie? sagte Bolton dringend.

– Nun, Bell, eine Antwort! fielen die andern Matrosen ein.

– Durch wen? Wie? Ja das weiß ich nicht, entgegnete der Zimmermann.

– Ei! Durch den Kapitän Hund, rief Clifton. Er hat ja schon einmal durch diesen einen Brief geschickt, so kann er es auch wieder machen. Wüßte ich nur die Hälfte von dem, was dies Thier weiß, so würde ich zum Lord-Admiral taugen.

– Also, versetzte schließlich Bolton, Du hältst fest daran, daß dieser Hund der Kapitän ist?

– Ja, wie gesagt.

– Nun, sagte Pen halblaut, wenn das Thier nicht sein Hundsfell sprengen und Mensch werden will, werde ich ihm zu schaffen machen.

– Und weshalb? fragte Garry.

– Weil mirs beliebt, erwiderte Pen brutal, ich habe keinem Menschen darüber Rechenschaft zu geben. – Nun genug geplaudert, Kinder, rief Meister Johnson, und machte damit zu rechter Zeit einem Gespräch ein Ende, das eben eine üble Wendung nahm. An die Arbeit, und rasch die Sägen bereit gemacht, wir müssen durch die Eisdecke hindurch!

– Gut! erwiderte Clifton mit Achselzucken. Sie werden sehen, daß man so leicht nicht den Polarkreis überschreitet!«

Wie dem auch sein mag, die Anstrengungen der Mannschaft waren im Laufe dieses Tages, Freitags, ohne hinreichenden Erfolg. Obgleich der Forward mit voller Dampfkraft wider die Eisberge anfuhr, gelang es ihm nicht, sie zu trennen; man mußte während der Nacht sich festankern.

Am Samstag wurde in Folge eines Ostwindes die Temperatur noch niedriger; das Wetter hellte sich auf, und der Blick konnte weithin über die weißen Ebenen schweifen, welche durch den Reflex der Sonnenstrahlen blendend wurden. Um sieben Uhr Vormittags zeigte das Thermometer acht Grad unter Null (–21° hunderttheilig).

Der Doctor war versucht, ruhig in seiner Cabine zu bleiben und Reisebeschreibungen nach dem Polar-Meer zu lesen, aber er fragte sich, seiner Gewohnheit nach, was ihm in diesem Augenblick am unangenehmsten zu thun sein würde. Die Antwort war, bei diesem Kältegrad sich auf das Verdeck zu begeben, und der Mannschaft zu helfen, wäre nicht sehr erquicklich. Daher verließ er, treu an seiner Regel festhaltend, seine wohl geheizte Cabine, und half mit beim Fortbringen des Schiffes. Er sah hübsch aus mit seiner grünen Brille, vermittelst welcher er seine Augen gegen den Reflex der Sonnenstrahlen schützte; und bei seinen künftigen Untersuchungen war er stets sorgfältig mit Schneebrillen versehen, um Augenkrankheiten zu vermeiden, welche unter diesen hohen Breiten sehr häufig vorkommen.

Gegen Abend war der Forward einige Meilen nördlich vorwärts gekommen, Dank der Thätigkeit der Leute und der Geschicklichkeit Shandons, der gewandt alle günstigen Umstände zu benutzen wußte; um Mitternacht kam er über den sechsundsechzigsten Breitegrad, und da die Sonde dreiundzwanzig Ellen Tiefe ergab, erkannte Shandon, daß er sich über dem niedrigen Grunde befand, worauf die Victoria sitzen geblieben war. Dreißig Meilen östlich war man dem Lande nahe.

Nun aber spaltete sich die bisher unbewegliche Eismasse und setzte sich in Bewegung; die Eisberge schienen auf allen Seiten am Horizont aufzuwachsen; die Brigg befand sich also zwischen einer Reihe schwimmender Klippen, welche mit unwiderstehlicher Gewalt zertrümmern; die Lenkung ward sehr schwierig für Garry, den besten Steuerer, am Ruderstock; die Berge drohten sich hinter der Brigg wieder aneinander zu schließen. Durch diese Eisflotte mußte man nothwendig hindurch, und Klugheit, wie Pflicht befahl, vorwärts zu dringen. Die Schwierigkeiten wuchsen noch dadurch, daß es Shandon unmöglich ward, inmitten dieser wechselnden Punkte, welche die Stelle änderten und keine feste Perspective gewährten, die Richtung des Schiffes zu bestimmen.

Die Mannschaft war in zwei Reihen auf der rechten und linken Seite des Schiffes vertheilt; jeder derselben hatte eine lange Stange mit eiserner Spitze, um die allzu bedrohlichen Eisblöcke zurückzustoßen. Bald gerieth der Forward in eine so enge Gasse zwischen zwei hohen Blöcken, daß die Enden seiner Stengen an den Wänden rieben, die so hart wie Felsen waren; allmälig befand er sich mitten in einem gewundenen Thal voll wirbelndem Schneegestöber, während die schwimmenden Eisblöcke wider einander stießen und mit unheimlichem Krachen zerbröckelten.

Aber bald stellte sichs heraus, daß diese Gasse ohne Ausgang war; ein enormer Block, der in diese Enge gerathen war, trieb rasch auf den Forward zu; ihm auszuweichen schien unmöglich, und ebenso unmöglich auf einem bereits versperrten Weg rückwärts zu fahren.

Shandon und Johnson erwogen, vorn auf der Brigg stehend, ihre Lage. Der Erstere gab mit der rechten Hand dem Steuerer die Richtung an, welche zu nehmen war, und mit der Linken ließ er dem neben dem Ingenieur stehenden James Wall seine Befehle für Leitung der Maschine zugehen.

»Wie wird das enden? fragte der Doctor Johnson.

– Wie es Gott fügt«, erwiderte der Rüstmeister.

Der hundert Fuß hohe Eisblock war nur noch eine Kabellänge vom Forward entfernt, und drohte ihn zu zerbröckeln.

»Donner und Teufel! fluchte Pen.

– Stille!« rief eine Stimme, die man im Sturm nicht zu erkennen vermochte.

Der Block schien auf die Brigg stürzen zu wollen, und es entstand einen Augenblick unbeschreibliche Angst; die Männer ließen ihre Stangen und flüchteten trotz den Befehlen Shandons aufs Hintertheil.

Plötzlich vernahm man ein erschreckliches Getöse; eine wirkliche Trombe fiel auf das Verdeck des Schiffes, das von einer ungeheuern Woge emporgehoben wurde. Die Mannschaft stieß einen Schrei des Entsetzens aus, während Garry am Steuer den Forward trotz seinem erschrecklichen Gieren in guter Richtung hielt.

Und als nun die erschrockenen Blicke sich auf den Eisberg richteten, war dieser verschwunden; die Fahrt war frei, und es war der Brigg über einem langen, von schiefen Sonnenstrahlen erhellten Canal hinaus weiter zu fahren gestattet.

»Nun, Herr Clawbonny, sagte Johnson, können Sie diese Erscheinung erklären?

– Es ist eine sehr einfache Sache, Freund, erwiderte der Doctor, und die oft vorkommt. Wenn zur Zeit des Thauwetters diese schwimmenden Massen sich von einander lösen, treiben sie isolirt und in völligem Gleichgewicht; aber allmälig, wenn sie südlicher in ein verhältnißmäßig wärmeres Wasser kommen, fängt ihre durch das Anstoßen an andere Blöcke bereits erschütterte Basis an zu schmelzen, schwächer zu werden; es kommt daher ein Moment, wo der Schwerpunkt dieser Massen sich ändert, dann purzeln sie zusammen. Wenn nun dieser Eisberg zwei Minuten später gestürzt wäre, so wäre er über die Brigg gefallen, und hätte sie im Fallen zerschmettert.«

< Siebentes Capitel.
Neuntes Capitel. >



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