Frei Lesen: Walladmor

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Willibald Alexis

Walladmor

Zweites Kapitel.

eingestellt: 7.8.2007



Es war einer der heitersten Frühlingstage, als Bertram, die Flinte über den Rücken, zwischen den mit frischem Grün bedeckten Hügeln und Felskuppen, den höhern Gebirgspartieen des Snowdon zuging. Er hatte sich aus dem Schlosse schon am frühen Morgen geschlichen, um mit der ganzen Gesellschaft, welche gegen Mittag zu Roß und Wagen am Arthurs Berg anlangen wollte, zu gleicher Zeit dort einzutreffen, und dabei das Vergnügen einer Lustwanderung zu genießen.

Ihm war sehr froh zu Muthe: er konnte sich nicht enthalten, zuweilen die Hügel hinauf zu springen, und wo der Weg abwärts führte, sich in vollen Lauf zu setzen; und wenn er von schönen hochgelegenen Punkten herab eine freie Aussicht auf sonnige Saatfelder, das ferne Meer, und die tiefen schattigen Schluchten mit den eben erst grünenden tiefen Wäldern gewann, hätte er dichten mögen, wenn nicht sein Blut allzu frisch und lebendig ihn durchwallt hätte, als daß es ihm möglich gewesen, den Zwang von Reim und Versmaas zu dulden.

Dieser Fröhlichkeit lag indessen mehr als die Anmuth des heutigen Frühlingsmorgens zum Grunde. Die Fabel vom Tode König Arthurs hatte ihn gestern so lebhaft aufgeregt, daß er einen Theil der Nacht nicht schlafen können, den andern aber, fast wider Erwarten, von den lieblichsten Träumen war heimgesucht worden. Er konnte sich nicht enthalten, laut in folgendes Selbstgespräch auszubrechen, indem er Hügel auf, Hügel ab sprang:

Wunderbare, romantische Welt! Du wurdest im Frühling geboren, in dem Frühling jener Zeiten, welche näher den goldenen lagen, wo die Luft glänzender war, die Sonne heller strahlte, und alle Farben lebendiger ins Auge fielen; alles war jung und froh, selbst die Greise waren es; keine Reflexion trübte das Leben. Kindlich und gläubig sprach sich das Gefühl aus; und wie rührend klingen dennoch jene Stimmen zu uns herüber, wenn der Ritter sein treues Schwert, als der Tod ihn davon trennen soll, anredet? Dem Tode wird sein Stachel genommen, denn überall leuchtet der Himmel, welcher nur der verklärte Widerschein aller Frühlingsfarben ist, auf die Erde, und in allen Elementen leben die vermittelnden Geister. Wie unaussprechlich poetisch und rührend ist die Sage von Arthurs Tode! Der Held der Christenheit, den die Sage nicht umsonst als Sieger herrlich ausgestattet hat, muß, nachdem er die ganze Welt unterworfen hat, seinem eigenen Neffen, den Rittern seines Brittanniens, unterliegen! Der Sieger, dem alle Cardinäle in der Weltstadt Rom als Ueberwinder eines Kaisers huldigten, muß, von Allen verlassen, unter einem dürren Baume verschmachten! Er, der in seiner Lebenskraft der Welt gebot, muß seinen treusten Anhänger bitten, sein letztes Gebot zu erfüllen! Da erbarmen sich endlich die Geister des verlassenen Königs. Er verschwindet, und wie alle große Wohlthäter eines rohen Volkes, deren Thaten und Namen ewig leben, läßt ihn das Volk noch wirklich leben, und wartet auf seine Wiederkehr.

Das ist alles sehr schön und erbaulich – sagte eine Stimme, und Bertram sah sich erschrocken um. Er war in einem Hohlwege und erblickte kein lebendes Wesen bis auf die Vögel, welche von Busch zu Busch flogen und ihre frohen Morgenlieder sangen.

Wer ist hier? fragte er ärgerlich mit sehr lauter Stimme.

Ich, ich, Herr Bertram! antwortete es von der Seite her, und der Spaziergänger sah jetzt hinter einem Busche Jemanden beschäftigt, den Sattelgurt seines Pferdes zurecht zu schnallen, und sich auf dasselbe hinauf zu schwingen. Es war Malburne, welcher freundlich unserm Helden zunickte, und ohne sich dadurch in seiner Beschäftigung stören zu lassen, weiter redete.

Wie gesagt, sehr schön und erbaulich, und wie es sich bei einem jungen Menschen von vier und zwanzig Jahren an einem Frühlingsmorgen in einer Gebirgspartie erwarten läßt; demohngeachtet wollte ich gehorsamst rathen, sich nicht allzusehr der Begeisterung hinzugeben. Alle Ehre der Romantik, aber mein Sattelgurt ist schon geplatzt, als ich mit weit bescheidener fliegenden Gedanken den Gebirgsweg heruntertrabte. Darum bittet ein alter an die Knüppel- und Steindämme dieser Insel gewöhnter Freund, ein wenig mehr auf die Erde zu sehn, wenn mein verehrter Freund dieselbe noch zu betreten würdigt.

Damit schwang er sich auf sein Pferd und beugte wieder in den Weg. – Nicht wahr, Herr Bertram, auch nach dem Orte, wo man den König Arthur nicht sieht? Das ist auch für poetische Gemüther das Beste. Wo man etwas mit Augen sehn kann, ist überhaupt für einen Poeten wenig Verdienst. Wenn die Leute uns nachweisen können, wo der Dichter die handgreifliche Wahrheit verlassen hat, ist es eine schlechte Lust zu dichten. Darum lobe ich die romantischen und die Griechischen, Türkischen, Idealischen und Mamluckischen Geschichten. Da kommt kein Leser hin, und der Dichter kann versichern was ihm irgend gefällt, es muß geglaubt werden.

Bertram, im Innersten empört über die Reden eines Mannes, der es nur darauf anzulegen schien, ihn durch freundlichen Hohn zu kränken, und dem er theilweise ohne Zweifel die üble Behandlung im vergangenen Winter zuschreiben durfte, antwortete nicht. Der Reiter lächelte, wie gewöhnlich, und ritt schweigend eine Weile neben ihm her, ehe er wieder das Gespräch erneuerte:

Also Herrn Bertram hat die romantische Seite des gestrigen Abends am meisten bezaubert? Haben Sie keine anderen Früchte für Ihr Notizbüchelchen über Völker- und Menschenkunde gezogen?

Daß ich nicht wüßte.

Sehn Sie, Verehrter. Sie haben die Lehren des Mannes mit den Funfzigen aus dem Wirthshause in M*** vergessen. Ich habe meine Citrone besser ausgepreßt, und wenn es Hochdenselben gefällig ist, werde ich aus meinem Notizbuche einige Notate zur Verkürzung des Weges vorlesen.

Bertram verneigte sich schweigend. Malburne zog die Brieftasche vor und las:

Numero eins: die krächzende, krähende Stimme der alten Eule, welche Urrins Sieg gesungen, hat mir auf Wochen lang die Liebe für die Romantik verleidet. Man sollte alte Sänger und Dichter pensioniren, oder ein Greenwich-Hospital für sie anlegen, wo sie zur Erholung, gleichwie die ausgedienten Matrosen, nicht mehr auf der Wache zu stehen brauchen, sondern im Großvaterstuhl sitzend, bequem ihren Posten versehn können, in Prosa sprechen dürften.

Numero zwei: den Squire schien die Erinnerung an den Tod Seiner Majestät, König Arthurs, wirklich in Affect gesetzt zu haben, denn er vergaß in selbigem seine wohlstudirte Wälsche Rolle und sprach wie ein anderer vernünftiger Mensch.

Numero drei: Als der Squire von den Poeten sprach, welche nächst dem Naturdiebstahl auf Menschendiebstahl ausgehen, leerte Herr Bertram sehr eilig ein volles Weinglas und war hochroth, als er es auf den Tisch setzte. Daraus ist der Schluß zu ziehen: Man sollte, ehe man in Gesellschaft ein Gespräch entrirt, sich genau nach den Qualitäten der einzelnen Mitglieder erkundigen. – Um Gottes Willen, Herr Bertram, Sie werden ja blutroth; ich hoffe doch nicht, daß Sie sich durch meine bescheidenen Notate getroffen fühlen. – Es ist möglich – es könnte sein – meine Handschrift ist nicht recht deutlich – es kann ein anderer Name sein, als Bertram – ja gewiß, so wird es sein, denn meinem verehrten Freunde habe ich es ja während der ganzen Dauer unserer interessanten Bekanntschaft nie angesehn, daß er auf Menschendiebstahl ausginge. Sie begnügen sich mit der Natur, Herr Bertram, nicht wahr? – »Singende Vöglein, lachender Mai – sausender Sturmwind, krächzender Rabe u. s. w.« – Aber mit Menschen anzufangen, ist es gefährlicher. Ich kenne ein Beispiel, daß ein junger Anfänger in der Diebeskunst einem alten ehrwürdigen Mann eine Uhr glaubte gestohlen zu haben; als er sich aber seiner That rühmte, kam es heraus, daß er sich an den schlausten Merkursdiener in ganz London gemacht und für den Preis einer bleiernen Kinderuhr seine vollgespickte Börse aus den Taschen verloren hatte. Was läßt sich auch bei dem Diebstahle erbeuten, Herr Bertram? Gesetzt, Sie wären darauf ausgegangen, an mir, Ihrem alten treuen Freunde, eine Entwendung zu begehen, – was ich bei Ihrer rechtlichen Gesinnung nie vermuthen darf – was hätten Sie gefunden? Einen grämlichen Podagristen, etwas launig zuweilen, einen gemüthlichen Mann, dem man vorwirft, er persistire mitunter seine Freunde, habe unter seinen Haaren schon manches graue, aber kein einziges gutes, und der, ums kurz zu machen, zu nichts weniger taugt, als eine Person in einem romantischen oder einem morgenländischen Gedichte abzugeben. – Aber ich sehe, Herr Bertram, mein Pferd wird wild, und Sie müssen sich anstrengen, Schritt zu halten. Da mir dabei die Fabel einfällt vom Riesen und vom Zwerge und vom eisernen und tönernen Topfe, die beiderseitig nach einem Ziele – wie wir – ausgingen, so ziehe ich die Moral – wie ich denn überhaupt sehr für die Moral eingenommen bin – daß wir, ein hinkender Reiter und ein rüstiger Fußgänger, nicht länger zusammenbleiben können, und ich, – wie hiemit geschieht – mich Ihnen bestens, noch mehr aber Ihren freundlichen Gedanken, zu empfehlen die Ehre habe.

Damit zog er den Hut sehr tief ab, gab dem Pferde auf dem jetzt ebener gewordenen Wege die Sporen, und war bald aus Bertrams Augen verschwunden, der, froh, einen so lästigen Gefährten los geworden zu sein, in sein Tagebuch schrieb: »Von allen Männern, welche ich auf meiner Reise in England kennen lernte, misfällt mir keiner mehr, als der aufdringliche, mit dem feindlichsten Humor ausgestattete Thomas Malburne, von dem der T— wissen mag, ob er eine andere Beschäftigung hat, als mich in meinem geheimsten Treiben zu stören.«

Welches unter den Vergnügungen unserer Tage trägt wohl mehr das Gepräge jener edlen Einfalt und heitern Lust an sich, die einst die Feste unserer Voreltern auszeichneten, als die von Familien und Befreundeten unternommenen Landpartien, um in einem schattigen Walde, auf einer heitern Höhe, fern vom Geräusche der Stadt und dem Staube der Landstraßen, die Natur zu genießen? Der Autor muß gestehen, daß ihm die meisten Plane und Bilder zu seinen Dichtungen aus solchen im traulichen Kreise von Edinburgh oder den umliegenden Landsitzen aus unternommenen Fahrten, entstanden sind. Das einfachere Mahl schmeckt unter dem blauen Himmelszelte noch einmal so gut, die Musik tönt zauberartiger in den großen Hallen der Natur, und unsre blühenden jungen Mädchen gleichen, wenn sie auf dem grünen Wiesenplan, von Lust und Liebe strahlend, Landtänze aufführen, den Waldgöttinnen und Wassernixen, von denen das Volk und die Dichter fabeln, obwohl ich sie nicht mit den Eisen, den sonst geheiligten Bewohnern dieser heimlichen Scenen, vergleichen mag, da die Rosen auf ihren Wangen jenen ätherischen Wesen, nach der allgemeinen Vorstellung, fehlen.

Seit zehn Jahren hat man, nach Sweetburns Reisebeschreibung durch Wales und Cornwallis, die Stelle aufgefunden, an welcher König Arthur verblutet ist, und sie wird von denjenigen Bathschen Badegästen, welche beschwerliche Gebirgspartieen nicht scheuen, in den Sommermonaten besucht. In der That konnte man keine geeignetere Stelle im Snowdon suchen, um den romantischen Auftritt dahin zu verlegen. Zwar ist aus dem großen Strom, in welchen das Schwert Excalibar vom Herzoge von Kloster versenkt worden, ein sprudelnder Forellenbach geworden, welcher sich anmuthig durch eine Schlucht hinschlängelt; die Revolutionen der Erde und das Treiben der bösen Geister mögen aber leicht den ehemals mächtigen Strom in dieses dürftige Bett zurückgezwängt haben. Aber noch immer rauscht Schilf, welches ja die Geisternähe verkünde, zu seinen Seiten, und einige alte Weiden stehen am Ufer und in einiger Entfernung vom Flusse. Von einem kleinen, ganz in der Nähe gelegenen Hügel hat man eine freie Aussicht, sowohl auf die Krümmungen des Baches, als auf die herrlichen alten Eichenwälder, welche theils die umliegenden Höhen bedecken, theils aus den tiefern Schluchten hervorgrünen. Den Hintergrund bildet aber zu zweien Seiten die hohe Kette des Snowdon, welcher mit seinem kahlen Rücken, mit wenigem Gesträuch, beim Sonnenscheine in einer wunderbar rothen Beleuchtung glänzt.

Auf diesem Hügel war die Tafel der Gesellschaft im Schatten zweier großen Eichen aufgeschlagen gewesen, und nachdem das ländliche Mahl schon früh beendet worden, hatten sich die frohen Theilnehmer desselben hier und dorthin, wie sie die Lust trieb, vertheilt. Die meisten lagen auf dem grünen Rasen, sich der reizenden Aussicht und eines so heitern Tages erfreuend, wie er selten in diesen Gebirgsgegenden gefunden wird, während Andere sich bei den Wagen und Pferden beschäftigen. Auf der Spitze des Hügels stand nur der Squire, und neben ihm der vertraute Geistliche, beide, wie es schien, in tiefem Gespräche, während, nicht weit von ihnen, Malburne, scheinbar mit seinen Gedanken beschäftigt, im Grase lag, und einen Halm nach dem andern zerkaute.

Sir Morgan – sagte der Geistliche – dort springt Ihr fremder Gast mit Lady Ginievra den Hügel, wie es scheint, im Wettlauf hinab. –

Und was soll diese Unterbrechung in unserm wichtigern Gespräche bedeuten, Master Simon?

Es ist nicht meine Art, die Vertraulichkeit junger Leute mit ängstlichen Augen zu beobachten, zumal wenn ihre Erziehung mir nicht anvertraut ist: denn als Geistlicher muß ich an eine göttliche Vorsehung glauben, und eingeweiht in die sublimeren Wissenschaften, weiß ich, wie Sie, daß der Lauf der Gestirne unabänderlich ist.

Und doch? – sagte halb lächelnd der Squire.

Doch würde ich als Morgan Walladmor mit der Klugheit der Welt bedenken, daß auch eine unschuldige Vertraulichkeit unter jungen Leuten, zwischen die auf immer trennend die Kluft des Standes tritt, Gefahr bringen kann.

Und sind Sie überzeugt, daß Ginievra nie dem Fremdlinge ihre Hand reichen kann?

Nach Ihren Grundsätzen kann nur ein eingeborner Wälscher aus alt adlig christlichem Geblüte je auf die Hand der Lady Anspruch machen.

Und noch mehr fordere ich, Master Simon. Ein alt adeliger christlicher Walliser, aus dem Hause Walladmor, – Morgan Walladmors Sohn, Edwin, oder wie ihn die Elemente getauft haben, nur dem bestimme ich Ginievras Hand.

Was soll ich aus Ihrem Blicke lesen, Sir Morgan?

Sehn Sie, Master Simon, jetzt wollen Beide über den Bach. – Sind es nicht zwei schöne Gestalten? – Er hilft ihr über die großen Steine, die aus dem Ufer hervorragen. – Sie hält sich an den Zweigen der Weide, an die Lukyn von Gloster sich lehnte, als er das Meerweib des Königs Schwert ergreifen gesehen. Wäre es doch Thorheit, wer diese Stelle gesehn, noch daran zu zweifeln, daß dieser König Arthur gelebt hat? – Wer zweifelt aber auch daran, als die neuern Kritiker, welche sich nie von ihrem Kamine hinweg auf die kahlen Höhen des Snowdon gewagt haben? – Weil zwei alte Sächsische unwissende Mönche, Gildas und Beda, ein Thränodist und der Verfasser einer trockenen Kirchengeschichte, unseren glorwürdigen König nicht genannt haben, soll Arthur nie gelebt haben, als ob, weil Suetonius unseren Heiland nicht nennet, Christus nicht gelebt hätte. –

Ganz recht, Sir Morgan, aber wir kommen von Lady Ginievra ab, die eben von dem jungen Bertram hinüber gehoben wird. – Nun stehen sie beide am Ufer und schütteln das Wasser von den Schuhen.

Sehn Sie ihm grad ins Gesicht, Master Simon, gleicht er mir nicht? Ist es nicht das Gesicht eines Walladmor?

Die Aehnlichkeit müßte aufgesucht werden, da sie nicht von selbst in die Augen springt. Ueberdies war noch vor kurzem der Aufstand im Orient, die Bewegungen in Griechenland der Gegenstand unseres Gespräches, und der alte Spruch

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